Auf dem Frühstückstisch liegt eine Stoffserviette. Nicht handtuchgross, nicht neutralweiß, nicht aus der Angebotspalette eines Hotelausstattungsanbieters wie mans kennt. Sie ist so groß wie ein Taschentuch und: mit kleinen Blümchen bestickt! (Man traut sich fast gar nicht sie zu benutzen.) irgendwie ist dieses Haus wie dieses unscheinbare Detail. Hier findet sich überall Wertschätzung für die Dinge. Ob bei der Auswahl der Bücher, die hier überall gezeigt werden, ob bei den kleinen, handschriftlichen Erklärungen am Frühstücksbuffet, ob beim Angebot der Maxi-Mlni-Bar, ob im Spa-Bereich, ob in den Zimmern (wir nehmen an, dass unseres für alle stehen kann). Wo sich Dir dieser Ort anbietet, macht er dir ein Angebot und das ist wunderbar. Er will nicht nur dasein, für deine Bedürfnisse als Gast, sondern er möchte auch dabeisein, wenn er dir ein Angebot macht, auf die Dinge, die dich umgeben, zu schauen. „Zeit Wert Geben“ ist so was wie ein Claim, ein (Umwerbe)-Versprechen, das man hier ausgibt. Vielleicht etwas zu viel marketinggetriebener Neusprech; was man aber als Gast erlebt, ist ein dauerndes sehr angenehmes Gefühl, dass man hier in jeder Sekunde deines Hierseins will, dass du dich angekommen erlebst. Schöner kann man es als Gast nicht haben. Eine einzige irritierende Sache werde ich hier nicht raushauen. Das gehört nicht hierher. Das ist was zwischen uns und dem Haus. Ach ja, noch was: zur Bergbahn 5 Minuten!
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