Die jüngsten 5-Stars Bewertungen anderer Gäste kann ich gar nicht nachvollziehen: Unser letzter Besuch lag vor der Übernahme des Managements durch Arosa. Schon damals war der Service die Schwachstelle des Hauses. Auch der Rückstau hinsichtlich der Renovierung der Zimmer war ein Grund nicht erneut zu buchen. In der Hoffnung, dass Arosa das Thurnhers auf den 5-Sterne-Level, der in Lech/Zürs sonst anzutreffen ist, angehoben hat, buchten wir einen erneuten Skiaufenthalt. Welch Enttäuschung: Zimmer verlebt und klein, wie sonst; fehlende Gastfreundschaft im Restaurant (mit Ausnahme des -leider den Namen nicht gemerkt- schlanken deutschsprachigen Kellners), Qualität der Speisen auch unbefriedigend… Eine besondere Anerkennung verdient das Team an der Rezeption: sowohl An- wie Abreise waren eine Freude! Hier einige Details zur obigen Kritik: - spartanisches Frühstück mit übersichtlicher Auswahl, aber mit ansprechender Karte für die warmen Gerichte. Auf den Kaffee muss gefühlt lange gewartet werden. - auf meinen Wunsch Eggs Benedict mit Lachs statt Schinken zu bekommen, erhielt ich die flapsige Antwort, Lachs sei am Büffet… die pochierten Eier kamen dann dennoch auf Schinken serviert (das zu 5-Sterne superior…) - am ersten Abend war die Suppe völlig ungesalzen. Auf die Frage „war alles in Ordnung?“ erwähne ich, dass Salz in der Suppe fehlte. Darauf die Antwort der gleichen Kellnerin: jeder Geschmack sei anders… - am zweiten Abend gab es Fondue: leider war das Fleisch ziemlich zäh. Ich traute mich aber nicht, erneut Kritik auszusprechen. Aber der Herr am Nachbartisch kommentiert das zähe Fleisch und erhielt als Antwort: jedes Stück Fleisch sei anders… wieder kein Bedauern . - auch möchte ich das phantasielose und spartanische Salatbuffet zum Abendessen erwähnen. Andere Hotels variieren von Abend zu Abend. Ich hoffe, dass die Eigentümerfamilie und die Betreiber von Arosa sich für eine grundlegende Sanierung entscheiden und künftig professionelles Personal im Restaurant einstellen.
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